Donnerstag, 30. Oktober 2014

Km 0 to Km 17100: Austria, Vienna, Klosterneuburg

28. Oktober 2014


Österreich/Wien/Klosterneuburg - Ungarn - Rumänien - Bulgarien - Türkei - Georgien - Armenien - Iran - Türkei - Bulgarien - Serbien - Ungarn - Österreich/Wien/Klosterneuburg



Kurz vor der ungarisch-österreichischen Grenze zelebrieren wir zum letzten Mal unsere tägliche Kaffeepause, diesmal auf dem Autobahnparkplatz..........


.......... leeren wir unsere Reservekanister mit noch Benzin aus dem Iran in den Tank

 











Willkommen in Österreich ...... an Informationsschildern mangelt es nicht


Unsere gesamte Reiseroute von Wien nach Teheran (blau/orange), im Iran und zurück Teheran-Wien (rot/grün)


17100 Km
2377 ltr Benzin
1 Autopanne (unser Jeep Cherokee war sehr zuverlässig und bequem, aber wir haben ihn über einen zu grossen Stein gefahren)
10 Wochen
71 Tage
2 Kontinente
9 Länder
45 unterschiedliche Übernachtungsplätze
viele Städte
viele viele Dörfer
viele viele viele Sehenswürdigkeiten
5048 Fotos

Hosain, mein HerzensMann, ist die meiste Zeit hinter dem Steuer gesessen. Er hat das wunderbar gut gemacht. Uns sicher und gesund von Wien nach Teheran und wieder zurück gefahren.
Schön war`s!

Montag, 27. Oktober 2014

Km 16560: Serbia, Novi Sad

27 Oktober 2014

In Bulgarien im Holiday Inn Hotel gibt es nach 2 Monaten Schafskäse in allen möglichen Variationen endlich wieder ein Frühstück mit Gouda, Cheddar, Emmentaler, Brie, Blauschimmelkäse und diversen Wurstsorten! Vergessen sind die beschwerlichen Strassen, die Kälte und der Schnee.
Auf geht es nach Novi Sad in Serbien.

Schnell und einfach sind wir von Bulgarien in Serbien. Auf der bulgarischen Seite keine Warteschlange und vor allem eine getrennte Pass-Zollabfertigung für Pkw`s und Lkw`s. Während auf der serbischen Seite eine mehrere Kilometer lange gemischte Kolonne an der Grenze wartet.

Einige Kilometer bis Nis ist auch diese Strasse in Serbien realtiv schmal und ungemütlich (es wird an der Autobahn bis zur Grenze gebaut), aber danach gibt es eine Autobahn bis nach Novi Sad. Endlich!
Novi Sad gefällt uns gut mit dem schönem Altstadtkern direkt an der Donau gelegen und einem netten modernen Hotel "Central Hotel".





10 Wochen unterwegs, fast jeden Tag an einem anderen Ort, so vielen Menschen begegnet, beeindruckende Kulturdenkmäler besucht, wunderbare Natur gesehen, nie selbst gekocht, aus dem Koffer gelebt, in unserem Auto gewohnt................unvergessliche positive Eindrücke!

Km 16070: Bulgaria, Sofia

26. Oktober 2014

Das kalte feuchte Wetter begleitet uns. Der Grenzübergang von der Türkei nach Bulgarien ist schnell erledigt. Wir haben es gut getroffen, da es Sonntag ist und es keine Zollabfertigung für die kilometerlang angestellten LKW`s an der Grenze gibt. An dieser EU-Grenze erhaltet unser Auto eine proforma  Desinfektionsdusche von unten für die wir 3€ zahlen müssen. Selbst der Beamte, der dies einkassiert muss mit uns darüber lachen...................Willkommen in der EU

Das Strassennetz in der Türkei ist sehr gut ausgebaut, aber nach der Grenze in Bulgarien ist die Hauptverbindungsstrasse Richtung Sofia eine mühsame Sache. Die Strasse ist ein Fleckerlteppich und trotz Sonntagsruhe müssen wir auf dieser schmalen Strasse dem einen und anderen LKW überholen...............
















 ..........dazwischen gibt es auch kurze Abschnitte, sogenannte "Autobahnen" mit unterschiedlichem Belag............

...................und Schnee bei 2°C Ende Oktober















In Sofia übernachten wir im "Holiday Inn Sofia" an der Umfahrungsstrasse gelegen. Sehr komfortabel mit Schwimmbad, Sauna und Jacuzzi. Herrlich entspannend!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Km 15500: Turkey, Istanbul

23. Oktober 2014 - 25. Oktober 2014


Wieder in Europa! 



Die blaue Moschee


Hagia Sophia.............zuerst Kirche dann Moschee  heute ein Museum


 Wunderschöne Mosaikarbeiten

Der durch zahlreiche Besucher glattpolierte steinerne Aufgang in das Galeriegeschoss


Topkapi Serail aus dem 15.Jh mit Zubauten aus den nachfolgenden Jahrhunderten

 Ein müder Strassenhund haltet ein "geschütztes" Schläfchen













Holz-Elfenbein Türe

 Feingearbeitete Deckenmalereien






 Ein Bootsausflug mit Flugbegleitung in den asiatischen Teil Istanbuls

Alles ruhig am Taksim Platz















Eines der zahlreichen Strassenkinder von Istanbul

 Istanbul ist eine pulsierende historisch überaus vielfältige tolle Stadt. 3Tage sind viel zu kurz. Wir werden sicherlich einmal für mehrere Tage zurückkommen. Nach nunmehr fast 10 Wochen unterwegs ist unsere Aufnahmefähigkeit diverser kultureller und historischer Sehenswürdigkeiten am Limit. So geniessen wir die Spaziergänge durch die Altstadt - obwohl meine Füsse bzw. Sohlen nicht mehr wollen - sitzen in Cafes und beobachten die vorbeiziehenden Menschen, essen und trinken in netten Lokalen und gehen früher schlafen. Im netten kleinen "Bucleon Palace Hotel"  können wir die Altstadt zu Fuss erkunden und vor allem haben wir einen Balkon mit Blick auf das Marmara Meer. Allerdings ist es sehr laut, auch in der Nacht, da momentan ein Tunnel direkt davor gebaut wird.
Es ist Zeit nach Hause zu fahren.

Km 15070: Turkey, Afyonkarahisar

22. Oktober 2014

Es gibt sehr viele Sehenswürdigkeiten unterwegs zu sehen, aber wir sind schon von 10 Wochen Sightseeing übersättigt und nicht mehr aufnahmefähig. Wir geniessen einfach die vorbeiziehende Natur. Istanbul wird unsere letzte Station sein, wo wir wieder etwas Baukultur zu uns nehmen werden. Aber auch nur in kleinen Dosen.



Afyonkarahisar ist bekannt für seine Thermalbäder und bietet eine Menge an 5 Sterne Hotels mit Thermalbädern, Spa und Hammam. Um ca. 100€/Zimmer könnte man in diesen Genuss kommen. Diesmal wählt Hosain ein mittelmässiges 4 Sterne Hotel aus, dessen Zimmer weit unter dem Standard sind. Schade, dass wir die Gelegenheit eines nach einer langen Tagesfahrt entspannenden Thermalbadegenusses nicht erhalten. Next Time!

Samstag, 25. Oktober 2014

Km 14540: Turkey, Yanisili / Mediterranien Sea

19.Oktober 2014 - 21.Oktober 2014

Nix wie weiter Richtung Meer und Sonne. Unterwegs besichtigen wir noch die unterirdische Höhlenstadt Kaymakli ca. 50km südlich von Göreme. Tief in der Erde in den Tuffstein gegraben haben sich die Menschen aus Schutz vor feindlichen Eindringlingen dort oft wochenlang versteckt.
Die weitverzeigten engen Tunnel- und Raumsysteme reichen ca. 40m tief ins Erdreich.




Endlich am Mittelmeer fahren wir über eine recht schmale kurvenreiche Küstenstrasse auf der Suche nach einem geeignetem Hotel, wo wir 3Tage Sonne, Wärme und Licht tanken wollen. Die erste Nacht übernachten wir in Narlikulu in einem mittelmässigen fast leeren Hotel. In der Bucht essen wir sehr guten Fisch in einem der Fischrestaurants.


Die nächsten 2 Tage sind wir die einzigen Gäste in dem neuen riesigen "Ulu Resort Hotel" in einer sehr schönen Bucht in Yanisli. Wir fühlen uns wie in dem Film "Shining" aus den 80er Jahren.

Der erste Tag ist noch zu kalt zum Schwimmen..............



...............am nächsten Tag ist es herrlich warm und das Wasser angenehm erfrischend











Von unserem Hotelzimmer mit grosser Terrasse ein schöner Sonnenuntergang als Abschiedsgeschenk

Km 14050: Turkey, Cappedocia; Göreme

 17. Oktober 2014 - 18. Oktober 2014

Von Malataya nach Kappadokien begleiten uns Wolken mit 7°C und eine schön eingefärbte Landschaft. Der Herbst ist dieses Jahr schon frühzeitig angekommen.

Gebirgsformationen, die uns an den Iran erinnern

Ein trotz schlechtem Wetter noch wichtiger Besuchsort ist für uns der Göreme Nationalpark in Kappadokien nachdem wir eine ähnliche Siedlungsform in Kandovan/Iran gesehen haben. Göreme ist in seiner Dimension unvergleichlich grösser als Kandovan und vor allem viel touristischer. Es gibt hier unendlich viele Hotels aller Kategorien und ebensoviele Restaurants und Souvenierläden. Unser erster Eindruck nix wie weg von hier! Nachdem sich der Schock gelegt hat und nach einer intensiven Herbergssuche fangen wir an uns an diesen Touristenort zu gewöhnen. Unser Zimmer im "Spelunca Cave Hotel" ist in den weichen Tuffstein gebaut und gibt uns - wie auch in Kandovan, allerdings nicht so schön eingerichtet - ein Höhlengefühl. Wir haben davor eine Terrasse mit schönem Blick ins Dorf hinunter, aber da es kalt und auch regnerisch ist können wir diese nicht so gut nutzen.

Die Landschaft ist märchenhaft und schön (leider sind die Lichtverhältnisse zum fotografieren nicht gut). Die in den Tuffstein gemeiselten Wohnungen bzw. Kirchen und ganze Städte sind sehr beeindruckend.


 "Interessante" Formen bei Zerve



Durch starke Aushöhlungen in den 60er Jahren abgestürzte Felswohnungen



Das Innere einer intakten Felswohnung

















 

Das Göreme Museumstal ein Unesco Welterbe war Zentrum von Mönchsgemeinschaften mit zahlreichen Kirchen und Klosteranlagen.

Das Innere einer Höhlenkirche

Zwei Tage besichtigen wir diese aussergwöhnlichen Behausungen bei kaltem regnerischen Wetter, wohnen in unserer dunklen Hotelhöhle, aber dann reicht es uns. Wir brauchen wieder Licht, Wärme und vor allem Sonne.