In Kerman und Umgebung gedeihen zahlreiche Pistazienfelder unterhalb der kargen Gebirgsketten
Die jugendlichen Pistazienverkäufer possieren vor meiner Kamera während Christine und Hosain frische Pistazien kaufen
In Mahan ca. 20km südlich von Kerman werden wir 2 Nächte im Gahan Gardi Hotel wohnen. Der Manager dieser staatlichen Beherbergungskette - entstanden in den 70er Jahren - ist sehr kommunikativ und hilfsbereit. Die Zimmer sind einfach und sauber. Uns zieht es vor allem in den netten Garten, wo wir gemütliche Stunden verbringen.
Mahen hat vor allem zwei interessante Sehenswürdigkeiten, den Sufischrein "Aramgah-e Shah Ne`matollah Vali" und die Gartenanlage "Bagh-e Shahzade".
Bagh-e Shahzde aus 1873 war die Residenz des letzten Prinzen der Qajaren Dynastie Abdul Hamid Mirza.
Wir besuchen diese herrliche Anlage sowohl bei Tag als auch Abends. Die Beleuchtung vor allem die Abendbeleuchtung ist noch in vielen iranischen Museen und historischen Gebäuden / Gärten sehr dürftig. So auch hier, trotzdem sind wir besonders von der Abendstimmung bezaubert.
Der Sufischrein "Aramgah-e Shah Ne`matollah Vali" wurde 1436 von einem indischen König gespendet, der beeindruckt von den Lehren des Sufi Darwish, Mystiker und Poeten Shah Ne`matollah Vali dieses Mausoleum nach dessen Tod errichten liess.
Renovierungsarbeiten im Hof
Die reichverzierte Kuppel des Hauptgebetsraumes
zarte Intarsienarbeiten einer der 7 Innentüren aus Indien
Das Bildnis des Sufi Darwish Shah Ne`matollah Vali........
...........sein Grabmahl.........
...................sein mit bunten Kalligraphien geschmückter Gebetsraum ist ein stiller Ort der Meditation
Die Decke des kleinen Gebetsraumes mit spiralförmiger Kalligraphie
Abendstimmung im Garten des Mausoleums
Im und um den historischen Bazar von Kerman gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Als einer der ältesten Bazare Irans erstreckt sich dieser über 1200m und um mehrere Innenhöfe. Durch die schattenspendenden Arkaden lässt sich die Mittagshitze gut aushalten
Bunt verzierter Abgang zu einem Khanat
Eingang zu einem öffentlichen Gebäude
Das renovierte historische Bad "Hamam-e Ganj Ali Khan" ist nun ein Museum mit Wachsfiguren, die das tägliche Leben in einem Hamam darstellen.
Fliesenmotive, mit den Freuden des Lebens, wie Musik und Wein
Christine unser aktives immer freundlich lächelndes Fotomotiv
Das zu einem Teehaus umfunktionierte historische Hamam ist gut besucht. Hier treffen sich Kaufmannsleute, Besucher, Touristen und vor allem Studenten. Auch wir geniessen die buntgemischte Gesellschaft, den guten Tee, Shisha (Wasserpfeife)..............
..... und die nette Unterhaltung Hosain`s mit diesen jungen Studenten
Die Freitagsmoschee "Masjed-e Jameh" mit ihren schönen blaugemusterten Fliesen aus dem Jahre 1349 besitzt anstatt eines Minaretts einen Uhrturm
Die reichverzierte Kuppel des Eingangstores
Das Mausoleum des Sufimystikers "Moshtari-ye Moshtaq Ali Shah" aus der späten Qajaren Periode
Die Kuppel des Mausoleuminnenraumes
Diese lebhafte Schülergruppe will unbedingt ein Foto mit mir machen
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