16.Oktober 2014
Vom Vansee geht es nach Malataya in Ostanatolien immer entlang der hohen Gebirgskette im Süden, welche uns von den Kurdengebieten trennt, wo derzeit an der nur ca. 120km Luftlinie entfernten türkisch/syrischen Grenze heftige Kämpfe um die Stadt Kobany stattfinden. Ein wenig mulmig ist uns schon zumute auf der wenig befahrenen Strasse, obwohl es keine Strassensperren oder Kontrollen durch Soldaten gibt und alles friedlich scheint. Es ist relativ kalt und die Berge sind schon mit Schnee angezuckert.
Es ist nur wenig Verkehr und so benutzen die Schäfer die Schnellstrasse für ihre Tiere
Auf den Wiesen und Hügeln wimmelt es von schwarz- braun-weissen Tupfen
Malatayer ist eine grosse Universitätsstadt mit einem schönen Hilton Hotel, wo wir es uns diesen Abend im Schwimmbad/Sauna/Hammam richtig gut gehen lassen und den Komfort nach den letzten anstrengenden Tagen geniessen.
Roadtrip starting in Vienna/Austria via Hungary - Romania - Bulgaria - Turkey - Georgia - Armenia - IRAN - Turkey - Bulgaria - Serbia - Hungary - Vienna/Austria
Samstag, 25. Oktober 2014
Freitag, 24. Oktober 2014
Km 13100: Turkey, Van via Iran/Turkey Boarder Km 12990
15.Oktober 2014
Nachdem es ungewiss ist wie lange die Grenzformalitäten dauern werden, fahren wir diesmal zeitiger in der Früh 9Uhr (für uns ist dies zeitig in der Früh) von Kandovan Richtung iranisch/türkische Grenze ab.
Seit einigen Tagen versuchen wir herauszubekommen welcher der drei Grenzübergänge in die Türkei für uns am geeignesten ist. Der nördlichste Grenzübergang Bazargan ist die Hauptroute speziell für Lkw`s und wir haben gehört, dass es mehrere Stunden Dauern kann bis alle Formalitäten erledigt sind.
Der südlichere Grenzübergang Sero beunruhigt uns, da der Weg in der Türkei durch Kurdengebiet verläuft, welches uns derzeit auf Grund der Kämpfe mit der IS-Terrororganisation sehr unsicher erscheint.
Im Internet finden wir den in der Mitte gelegenen eher unbekannten Grenzübergang Razi. Nach intensiver Befragung diverser Leute, die wiederum Leute an den Grenzstationen kennen entschliessen wir uns den Razi Grenzübergang zu nehmen. Im nachhinein war dies die richtige Entscheidung.
Da wir noch vor Anbruch der Dunkelheit Van/Vansee in der Türkei erreichen wollen überschreitet Hosain die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 95km/Std und so erhalten wir bei unserer letzten Fahrt im Iran unser erstes Strafmandat auf dieser langen Reise. Der Polizeibeamte ist sehr entgegenkommend und so dürfen wir die Strafe von umgerechnet 10€ direkt vor Ort bezahlen anstatt diese im nächsten Ort bei einer Bank einzubezahlen.
Danach noch unsere letzte Kaffeepause im Iran................
Im Iran haben wir eigentlich ein sehr gut ausgebautes Strassennetz vorgefunden, umso verwunderlicher ist es, dass gerade diese Strasse zur Türkei so vernachlässigt wird. Die Erklärung dürfte sein, das lt. Internet dieser Grenzübergang erst vor kurzer Zeit eröffnet wurde. Allerdings wird schon an einer neuen Strasse gebaut. Das Gute für uns ist, dass somit keine Lkw`s diese Grenze benützen können.
Der Grenzort Razi mit einer schönen Baumallee hat lt. Ortstafel nur 9 registrierte Bewohner
An der iranischen Seite der Grenze herrscht ein ziemliches Chaos. (Ich hätte das gerne fotografiert, aber ich traue mich nicht an der Grenze Fotos zu machen) Grenzgänger versuchen Zigaretten und Tee (im Iran billiger als in der Türkei) in Plastikbeuteln über die Grenze in die Türkei zu schmuggeln. Es ist fast wie ein Spiel, wie sie vor den Augen der Grenzsoldaten versuchen ihre Schmuggelware rüber zu bekommen. Manche klettern über den Grenzzaun, werfen die Beutel über den Zaun, manchmal erwischen sie die Grenzsoldaten, schicken sie mitsamt den Beuteln zurück, dann versuchen sie es über einen anderen Weg..............sehr interessant das zu beobachten!
Unsere Zollabfertigung auf iranischer Seite dauert ca. 2Stunden. Es gibt dort Leute, die einem helfen - natürlich gegen Bezahlung - die Zollformalitäten mit dem Tripticket für das Auto zu erledigen. Was wir nicht wussten ist, dass pro Liter Tankinhalt des Autos ca. 1,5€ Zoll zu zahlen ist. (Im Iran kostet Benzin ca. 0,25€). Wir können unseren Tankinhalt von 70ltr auf 50ltr runterhandeln. (Die 2 vollen Benzinkanister im Auto wurden nicht bemerkt)
Die Einreise in die Türkei geht schnell voran.
Die doppelspurige Schnellstrasse von der Grenze in die Türkei ist schon fast fertiggestellt und so erreichen wir unser Hotel ausserhalb von Van am Vansee relativ schnell.
Nachdem es ungewiss ist wie lange die Grenzformalitäten dauern werden, fahren wir diesmal zeitiger in der Früh 9Uhr (für uns ist dies zeitig in der Früh) von Kandovan Richtung iranisch/türkische Grenze ab.
Seit einigen Tagen versuchen wir herauszubekommen welcher der drei Grenzübergänge in die Türkei für uns am geeignesten ist. Der nördlichste Grenzübergang Bazargan ist die Hauptroute speziell für Lkw`s und wir haben gehört, dass es mehrere Stunden Dauern kann bis alle Formalitäten erledigt sind.
Der südlichere Grenzübergang Sero beunruhigt uns, da der Weg in der Türkei durch Kurdengebiet verläuft, welches uns derzeit auf Grund der Kämpfe mit der IS-Terrororganisation sehr unsicher erscheint.
Im Internet finden wir den in der Mitte gelegenen eher unbekannten Grenzübergang Razi. Nach intensiver Befragung diverser Leute, die wiederum Leute an den Grenzstationen kennen entschliessen wir uns den Razi Grenzübergang zu nehmen. Im nachhinein war dies die richtige Entscheidung.
Da wir noch vor Anbruch der Dunkelheit Van/Vansee in der Türkei erreichen wollen überschreitet Hosain die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 95km/Std und so erhalten wir bei unserer letzten Fahrt im Iran unser erstes Strafmandat auf dieser langen Reise. Der Polizeibeamte ist sehr entgegenkommend und so dürfen wir die Strafe von umgerechnet 10€ direkt vor Ort bezahlen anstatt diese im nächsten Ort bei einer Bank einzubezahlen.
Danach noch unsere letzte Kaffeepause im Iran................
...weiter über eine wenig befahrene Strasse........
...........unmöglich für die Durchfahrt eines Lkw`s geeignet
Im Iran haben wir eigentlich ein sehr gut ausgebautes Strassennetz vorgefunden, umso verwunderlicher ist es, dass gerade diese Strasse zur Türkei so vernachlässigt wird. Die Erklärung dürfte sein, das lt. Internet dieser Grenzübergang erst vor kurzer Zeit eröffnet wurde. Allerdings wird schon an einer neuen Strasse gebaut. Das Gute für uns ist, dass somit keine Lkw`s diese Grenze benützen können.
Der Grenzort Razi mit einer schönen Baumallee hat lt. Ortstafel nur 9 registrierte Bewohner
An der iranischen Seite der Grenze herrscht ein ziemliches Chaos. (Ich hätte das gerne fotografiert, aber ich traue mich nicht an der Grenze Fotos zu machen) Grenzgänger versuchen Zigaretten und Tee (im Iran billiger als in der Türkei) in Plastikbeuteln über die Grenze in die Türkei zu schmuggeln. Es ist fast wie ein Spiel, wie sie vor den Augen der Grenzsoldaten versuchen ihre Schmuggelware rüber zu bekommen. Manche klettern über den Grenzzaun, werfen die Beutel über den Zaun, manchmal erwischen sie die Grenzsoldaten, schicken sie mitsamt den Beuteln zurück, dann versuchen sie es über einen anderen Weg..............sehr interessant das zu beobachten!
Unsere Zollabfertigung auf iranischer Seite dauert ca. 2Stunden. Es gibt dort Leute, die einem helfen - natürlich gegen Bezahlung - die Zollformalitäten mit dem Tripticket für das Auto zu erledigen. Was wir nicht wussten ist, dass pro Liter Tankinhalt des Autos ca. 1,5€ Zoll zu zahlen ist. (Im Iran kostet Benzin ca. 0,25€). Wir können unseren Tankinhalt von 70ltr auf 50ltr runterhandeln. (Die 2 vollen Benzinkanister im Auto wurden nicht bemerkt)
Die Einreise in die Türkei geht schnell voran.
Die doppelspurige Schnellstrasse von der Grenze in die Türkei ist schon fast fertiggestellt und so erreichen wir unser Hotel ausserhalb von Van am Vansee relativ schnell.
Dienstag, 21. Oktober 2014
Km 12720: Iran, Kandovan
14. September 2014
Kandovan ein Dorf tief in den Bergen oberhalb eines Flusses wurde in die konischen relativ "weichen" Gesteinsformen gemeisselt.
Anders als in Kappadonien/Türkei leben noch mehr Menschen, die nicht dem Tourismus dienen, in diesem Dorf. Wie wir vor 18 Jahren Kandovan besucht haben, konnten wir noch viel mehr Menschen sehen, die dort gelebt haben.
Esel sind ein wichtiges Transport"mittel" in den engen steilen Wegen in diesem Dorf
Das neben dem ursprünglichen Dorf neu in den Stein gebautes "Laleh Rock Hotel" ist absolut empfehlenswert. Es ist eine besondere Erfahrung in einer Höhle zu wohnen,.............
.........vor allem, wenn diese sehr komfortabel ausgestattet ist...........
Von Zanjan nach Kandovan bei Tabriz wunderbare Farben und Formen von rot-grau
Auch dieses Dorf harmoniert mit den Farben der umgebenden Naur..........wunderschön
orange-gelb-beige
Kandovan ein Dorf tief in den Bergen oberhalb eines Flusses wurde in die konischen relativ "weichen" Gesteinsformen gemeisselt.
Anders als in Kappadonien/Türkei leben noch mehr Menschen, die nicht dem Tourismus dienen, in diesem Dorf. Wie wir vor 18 Jahren Kandovan besucht haben, konnten wir noch viel mehr Menschen sehen, die dort gelebt haben.
Esel sind ein wichtiges Transport"mittel" in den engen steilen Wegen in diesem Dorf
Das neben dem ursprünglichen Dorf neu in den Stein gebautes "Laleh Rock Hotel" ist absolut empfehlenswert. Es ist eine besondere Erfahrung in einer Höhle zu wohnen,.............
.........vor allem, wenn diese sehr komfortabel ausgestattet ist...........
.......im Gegensatz zu den Räumen des Dorfes
Manche Hotelzimmer haben Jacuzzis ................herrlich!
Km 12000: Iran, Zanjan starting in Nohschahr/Caspian Sea Km 11600
12. Oktober 2014 - 13. September 2014
Am 8.Oktober sind wir für ein paar Tage mit Familie und Freunden von Teheran über das Alborz Gebirge/Dizzin auf ca. 3000m rauf und auf 4m runter ans Kaspische Mee gefahren. Die Strecke im Alborz Gebirge ist kurvenreich und atemberaubend mit 7°C auf unserem höchsten Punkt sowie Nieselregen und starkem Wind. Dieses Mal habe ich keine Fotos aufgenommen, da ich verschnupft war.
Das Wetter in Nohschahr ist auch nicht viel besser - einmal sonnig und kühl, andertags regnerisch und kalt - daher Zeit für uns den Heimweg über die Türkei anzutreten.
Wir fahren Richtung Rascht rechter Hand im Norden das Meer und im Süden das bewaldete Alborz Gebirge
Bei Chamkhaleh machen wir noch eine Kaffepause und verabschieden uns vom Kaspischen Meer und der Sonne..............
Der Weg ist das Ziel und so wollen wir noch einiges Interessantes unterwegs besichtigen. Unsere nächste Station ist Zanjan, wo wir 2 Nächte im komfortablen "Grand Hotel Zanjan" am Rande der Stadt bleiben.
Am nächsten Tag mit regnerischen Wetter und Temperaturen zw. 7°C und 13°C machen wir uns auf die 350km Rundfahrt um Takht-e Soleiman ein Unesco Weltkulturerbe zu besichtigen.
Auf recht gut ausgebauten kurvenreichen Strassen durch teilweise komplett vernebelte Natur fahren wir rauf auf einen Berg und wieder runter den Berg,............
auch eine Art mit dem Motorrad vorwärts zu kommen
Nur 4km weiter der Kraterkegel des "Zendan-e Soleiman" (Salomons Gefängnis) aus 900 vor Chr.
Dieses Foto unter Lebensgefahr aufgenommen über den Kraterrand in den konischen Krater hinunter.....
Die Rückfahrt nun nicht mehr durch Nebel und Regen verwischt beeindruckt uns sehr. Ich kann mich nicht entscheiden, welches dieser Naturschönheiten ich hier nicht zeigen sollte, da es den Rahmen etwas sprengt. In Natura ist alles viel imposanter
Am 8.Oktober sind wir für ein paar Tage mit Familie und Freunden von Teheran über das Alborz Gebirge/Dizzin auf ca. 3000m rauf und auf 4m runter ans Kaspische Mee gefahren. Die Strecke im Alborz Gebirge ist kurvenreich und atemberaubend mit 7°C auf unserem höchsten Punkt sowie Nieselregen und starkem Wind. Dieses Mal habe ich keine Fotos aufgenommen, da ich verschnupft war.
Das Wetter in Nohschahr ist auch nicht viel besser - einmal sonnig und kühl, andertags regnerisch und kalt - daher Zeit für uns den Heimweg über die Türkei anzutreten.
Wir fahren Richtung Rascht rechter Hand im Norden das Meer und im Süden das bewaldete Alborz Gebirge
Bei Chamkhaleh machen wir noch eine Kaffepause und verabschieden uns vom Kaspischen Meer und der Sonne..............
...... fahren in das Gebirge.......
........... Richtung Wolken und noch mehr Kälte
Bei diesem frei zugänglichen Staudamm machen wir ein Foto und auf einmal Sirenen rund um uns. Schnell sind wir wieder im Auto und fahren geschockt schnell weiter. Anscheinend ist fotografieren von Staudämmen nicht erlaubt..............
..... aber Stauseen darf man offensichtlich fotografieren
Der Weg ist das Ziel und so wollen wir noch einiges Interessantes unterwegs besichtigen. Unsere nächste Station ist Zanjan, wo wir 2 Nächte im komfortablen "Grand Hotel Zanjan" am Rande der Stadt bleiben.
Am nächsten Tag mit regnerischen Wetter und Temperaturen zw. 7°C und 13°C machen wir uns auf die 350km Rundfahrt um Takht-e Soleiman ein Unesco Weltkulturerbe zu besichtigen.
Auf recht gut ausgebauten kurvenreichen Strassen durch teilweise komplett vernebelte Natur fahren wir rauf auf einen Berg und wieder runter den Berg,............
...........wieder rauf, einen Berg und runter den Berg,...................
auch eine Art mit dem Motorrad vorwärts zu kommen
Takht-e Soleiman aus dem 3.Jh nach Chr. ist eine Zaratustrischer Tempel erbaut, um einen Kratersee, der 90 ltr/sekunde warmes Wasser hervorbringt
Es regnet noch immer
Nur 4km weiter der Kraterkegel des "Zendan-e Soleiman" (Salomons Gefängnis) aus 900 vor Chr.
Dieses Foto unter Lebensgefahr aufgenommen über den Kraterrand in den konischen Krater hinunter.....
........... der Blick runter auf unser Auto tief unterhalb des Kraters.............
..........rüber in ein harmonisch in die Landschaft eingegliedertes Dorf mit Heuhaufen, wie Kuppeln über den Dächern aufgeschichtet
Nach diesem regenreichen feuchten Tag werden wir belohnt
Die Rückfahrt nun nicht mehr durch Nebel und Regen verwischt beeindruckt uns sehr. Ich kann mich nicht entscheiden, welches dieser Naturschönheiten ich hier nicht zeigen sollte, da es den Rahmen etwas sprengt. In Natura ist alles viel imposanter
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