Mittwoch, 3. September 2014

Km 4550: Georgia, Vardzia to Gori

3. September 2014
In der Früh weckt uns das Muhen von Kühen, die aus Protest, dass wir auf ihrem Fressplatz campen diesen mit frischen Kuhfladen dekorieren.

 Morgenwäsche im kalten Fluss

 Beauty Salon












 Nachdem es sehr wenige Brücken über die Flüsse gibt werden einfache Seilzugsysteme eingesetzt.

 Blick von unserem Campplatz

Direkt oberhalb unseres Campplatzes ist das Höhlenkloster Vanis Kvabi, das jedoch nur sehr schwer zugänglich ist und wir es nur von weit unten betrachten können.


Nur 1km weiter ist das Höhlenkloster von Vardzia am Flussufer des Mtkwari, dessen Gründung der Regenschaft Giorgio III und seiner Tochter Königin Tamara im 12 Jh. zugeschrieben wird (könnte aber viel älter sein). Zur Blütezeit des Klosters dürften bis zu 800 Mönche dort gelebt haben und in Kriegszeiten konnten die Höhlen bis zu 50 000 Menschen aufnehmen.



In das Innere der Klosteranlage gelang man über Leitern und bestens getarnte teilweise unterirdische Zugänge. Vardzia galt als eine der bestbewehrten Anlagen Georgiens.




Die Aussenfassade der Felsenkirche. Ein strenger Mönch sitzt im Kirchenraum und erlaubt Hosain nicht hineinzukommen, da er Shorts anhat. Will man die Kirchen in Georgien besichtigen, dann sollten Frauen lange Hosen oder längere Röcke tragen und die Haare bedecken (ein Hut oder Tuch). Männer sollten besser lange Hosen tragen. Der strenge Mönch hat mir auch nicht erlaubt in der Kirche zu fotographieren.

Hinter der Kirche innen ein enger Aufgang für die Flüchtlinge zu den oberen Höhlen

Blick zum Glockenturm links und der Felsenkirche

Es leben noch einige Mönche dort












Der Abgang ins Tal


Ein Ausgang bzw. Eingang

Weiter Taleinwärts in Upper Vardzia ist das Nonnenkloster mit einer Kirche aus dem Jahre 1011 (lt. Angabe einer Nonne). Die Nonne, die uns das Kirchentor aufsperrt ist sehr freundlich und ich darf auch fotographieren und Hosains darf mit Shorts in die Kirche.




Die Anlage ist sehr schön und sichtlich liebevoll mit Blumen geschmückt

Es leben noch 20 Nonnen in dem Kloster, die Hilfe und Versorgung von der "Aussenwelt" erhalten


Wir holen frisches Quellenwasser für die Weiterreise












Reste einer Festungsanlage auf einem Felsen

 Wieder Kühe, aber diesmal eingeschlossen in einem kleinen Transportwagen












In unserem Reiseführer lesen wir, dass die Fresken der Kirche von Kinzwissi sehenswert sind. Wir biegen von der Hauptstrasse ab und landen irgendwo,  nachdem die Beschilderung in für uns unleserlicher georgischer Schrift ist und die von uns befragten Menschen auf der Strasse uns nicht verstehen können. Nach 1 Stunde sehen wir irgendwo im Wald eine Kirche, die nicht die von uns gesuchte ist und fahren wieder enttäuscht zurück
 











Die Nacht verbringen wir im "besten" Hotel der Stadt Gori, der Geburtsstadt von Stalin. Das Hotel Victoria hat sicher schon einmal bessere Zeiten gesehen.

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