Abfahrt von Saadat Abad
Am Morgen treffen wir Christine und Günter, die von Deutschland aus bei Europcar ein Auto gemietet haben und uns für 10 Tage bis Shiraz begleiten werden. Unser erstes Ziel ist Kashan in Zentraliran.
In Kashan haben für die 1. Nacht das Hotel Negarestan in der Nähe von Fin Gardens reserviert. Das 4-Sterne Hotel ist sauber und gut, aber nachdem wir am nächsten Tag in der Altstadt herumspazieren, finden wir ein sehr schön renoviertes Hotel in einem der traditionellen Hofhäuser, das "Saraye Ameriha Boutique Hotel" in der Alavi Strasse. Bei unserem nächsten Besuch in Kashan werden wir sicherlich in diesem schönen Hotel übernachten.
Der Hof des Saraye Ameriha Boutique Hotel
Eines der Hotelzimmer
Kashan ist berühmt für seine traditionellen Bürgerhäuser aus dem 19Jh. die teilweise schon sehr schön renoviert wurden bzw. werden.
Khan-e Abbasian mit kunstvollen Stuckarbeiten.Die Restaurierungsarbeiten sind noch nicht fertiggestellt.
Überall wo wir hingehen werden wir von Inländern freundlich begrüsst und nach unserem Herkunftsland gefragt. Interessanterweise wird auch Hosain für einen Ausländer gehalten, was für ihn eine ganz neue etwas verwirrende Erfahrung ist. Ich nehme an, dass seine Kleidung nicht zu dem Erscheinungsbild eines Iraners passt.
Diese nette iranische Familie aus Hamadan ist sehr an einem Gespräch mit uns interessiert und letztendlich schenken sie uns eine Garnitur Keramikschalen aus eigener Werkstatt zur Erinnerung.
Im Khan-e Abbasian pausieren wir im gemütlichen Teehaus
Khan-e Tabatabei ist für mich das schönste Hofhaus in Kashan
Deckenansicht
Der Zugang zur Damentoilette ist "interessant"
Khan-e Boroujerdi mit kunstvollen Malereien und Stuckarbeiten
Die Restaurierer bei der Arbeit
Viele Häuser in der Altstadt von Kashan sind noch bewohnt.
Es gibt noch viel Aufbauarbeiten von wertvoller alter Bausubstanz
Das 500 Jahre alte Badehaus "Hammam-e Sultan Mir Ahmed"
Deckenansicht
Abendstimmung auf dem Dach des Badehauses
Leider vergessen wir unseren Teschner Iranführer auf dem Dach des Badehauses. In der Nähe finden wir einen Bookshop mit dem LonelyPlanet Iranführer, der allerdings nicht so gut wie der Teschner aufgebaut ist und nicht so informativ ist. Aber besser als nix!
Es ist spät geworden und wir sind müde, so beschliessen wir die Altstadt per Auto zu besichtigen. Nun sind die Strassen nicht sehr breit und nicht für Autos gebaut, vor allem nicht für unseren Jeep Cherokee. Es wird eine spannende Fahrt mit einigen Sackgassen und vielen sehr engen Kurven.
Diese beiden Herren aus einer Bäckerei helfen uns um eine enge Kurve zu navigieren
Aber Hosain schafft es super uns aus dem Gassenlabyrinth rauszufahren und schon sind wir im chaotischen Stadtverkehr angekommen
....treffen auf Buben mit dem persischen Brot, dem Nun Sangagk
..............finden den Zugang eines aufgelassenen historischen Khanat - das ist die Wasserentnahmestelle eines unterirdischen Wasserkanalsystems, das weitverzweigt in iranischen Städten zu finden ist.
Links ein "moderner" Hauseingang - Rechts ein "altmodischer" Hauseingang mit Torklopfer für Frauen rechts und Torklopfer für Männer links
Eine Tuchweberei
Masjed-e Agha Borzorg, Moschee aus dem 19.Jh mit versenkten Innenhöfen
Es wird noch fleissig renoviert
Der junge Mann neben Hosain sitzend ist aus Gorgan nach Kashan gekommen. Er hat sich selber Englisch beigebracht und versucht nun als Touristenführer sein Glück.
Fin Gardens für Shah Abbas I erbaut zählt zu dem Unesco Weltkulturerbe
Wir übernachten ca. 100km südlich von Kashan im gemütlichen Matin Abad Camp
mit Sundowner in der Wüste von Matin Abad
Abends gibt es Kamelfleisch zu essen.
Noch wissen sie nicht was ihnen die Zukunft vorsieht
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