Bist du einmal in Gori - Stalin`s Geburtsstadt - gelandet kommt man nicht umhin das 1950-1957 erbaute Stalinmuseum zu besuchen.
Stalin steht mit dem Rücken zu seinem in einem Tempel verpackten Geburtshaus.......
............... und blickt auf das ihm gewidmete kolossale Museum
Ein müder kleiner Hund bewacht den Eingang
Im Souveniershop findet sich alles mögliche. Angefangen von Spielzeughandgranaten bis Stalintrinkhäferl.
Grosse aufwendig gestaltete Säle mit der Geschichte Stalins in allen Variationen angefangen von seiner Kindheit
als Mitglied der "Liberation of Labour" (links unten Stalin in jungen Jahren)
und endet mit Stalins Totenmaske
Wir haben genug von Stalin und wollen die Höhlenstadt Uplisziche ca. 12km östlich von Gori am nördlichen Ufer des Mtkwari besuchen.
Am Weg dorthin sehen wir bei einer Abzweigung ein Hinweisschild mit 10km zu der Zionskirche von Ateni. Kurzentschlossen biegen wir ab und fahren entlang einer sehr schönen Landschaft und durch ein Dorf (Ortsschild können wir nicht lesen, da auf georgisch), dessen Weinreben entlang und über die Strasse wachsen.
Das im Tana-Tal gelegene heutige Dorf Ateni ist bereits im 9.Jh als Stadt erwähnt worden.
Im Dorf befindet sich rechts die Ruine einer Festung aus dem 10.Jh
links ein Nonnenkloster mit einer kleinen Kirche
Weiter ca. 2km taleinwärts steht die Zionskirche von Ateni auf einem Felsen.Es ist anscheinen geschichtlich nicht gesichert ob die Kirche im 7.Jh oder 10.Jh gegründet wurde. 300 Jahre Differenz!
In der Kirche sollen meisterhafte Wandmalereien aus dem Ende des 11.Jh/Anfang 12.Jh sein. Wir freuen uns darauf!
Den Eingang verpassen wir vorerst und kehren um und sehen nun das Hinweisschild und den Zugang (eine Öffnung in dem Gitterzaun) zu dieser bekannten Kirche. Wir wundern uns ob dieser mangelhaften Kennzeichnung.
Nachdem wir näher kommen und in das Innere der Kirche kommen wissen wir warum. Die Restaurierung ist im vollen Gang und daher die Besichtigung der Kirche nicht befriedigend.
Wir kommen vielleicht in 2-5 Jahren wieder!
Der Kircheninnenraum
Wieder zurück zu der Strassenabzweigung und endlich gelangen wir zu der gut ausgeschilderten Höhlenstadt von Uplisziche, deren Alter auf dreitausend Jahre geschätzt wird. Die erhalten gebliebenen Bauten stammen aus 2./3. Jh nach Chr. Im Mittelalter sollen dort bis zu 20000 Menschen gelebt haben. Die letzten Bewohner verliessen die Stadt im 18.Jh
Blick ins Tal und auf die Reste einer Siedlung
Einer der letzten Bewohner
Der Saal der Königin Tamara
Auf der Autobahn sehen wir zum 1.Mal ein Hinweisschild "Tehran 1290km"
Schnell geht es nach Tiflis/Tiblis/Tbilissi wo wir ein sehr schön positioniertes Hotel direkt auf dem Felsen am Metkwari-Fluss finden. Das Hotel "Old Mtkwari" dürfte als Wohnhaus im 19.Jh erbaut worden sein.
Das ist der Blick von unserem Apartment mit herrlichen Blick vom grossen Balkon auf den Fluss und die Festungsruine Narikala.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen