In Goris leeren wir die Benzinkanister in den Tank bevor wir in Richtung Iran weiterfahren, wo Benzin sehr billig ist.
Wir entschliessen uns nicht die mit LKW`s vielbefahrene Route zu nehmen, sondern fahren über Tatev eine Serpentinenstrasse im Hochgebirge durch eine herrliche Landschaft
Am Weg liegt das Kloster Tathev, welches im 9.Jh gegründet wurde und nach der Zerstörung von den Seldschuken im 13.Jh wieder aufgebaut wurde. 2010 wurde vom Dorf Halidzor über die Berge und Schluchten dorthin die längste Seilbahn der Welt mit 5,7km errichtet.
Nachdem unser Auffassungsvermögen von Klostern und Kirchen gesättigt ist, halten wird der Besuch dieser letzten Klosterbesichtigung in Armenien relativ kurz, damit wir auch nicht zu spät an die Grenze kommen
Einer unserer schönsten Frühstücksplätze mit Blick auf das Kloster Tathev und die Schlucht
Über eine kurvenreiche Schotterstrasse............
........rauf und runter...........
......mit einer Pause, wo wir unsere letzte Bierdose gemeinsam in netter Gesellschaft trinken...........
.............kommen wir auf die Verbindungsstrasse, die wir mit zahlreichen iranischen LKW`s teilen
Die Grenze Armenien zum Iran durch einen Stacheldrahtzaun getrennt
So wunderbar Armenien mit seiner Natur und den Baudenkmälern ist, so langwierig und mühsam sind die Grenzformalitäten. Wir müssen nochmals ca. 17EUR bezahlen, unser Auto wird an drei verschiedenen Stationen untersucht, aber endlich nach einer Stunde passieren wir die armenische Grenze und erreichen die iranische Grenzstation.
Fotos an den diversen Grenzen versuche ich sehr dezent zu nehmen, daher ist die Qualität meistens nicht sehr gut.
Um mit dem Auto in den Iran einzureichen braucht man ein Tripticket, welches wir im Automobilclub in Österreich besorgt haben. Die Grenzformalitäten gehen zügig voran und wir werden sehr freundlich willkommen geheissen. Die Beamten sind sehr gesprächig und stellen uns viele Fragen über Österreich und unsere Reise. Sicherlich gibt es nicht viele Menschen, die von Österreich über Armenien in den Iran einreisen. Nach einer halben Stunde ist alles erledigt, ohne zusätzliche Kosten.
Zuerst fahren wir entlang der iranisch-armenischen Grenze und weiter an der iranisch-aserbaidjanischen Grenze bis nach Jolfar, wo wir Richtung Süden ins Landesinnere abbiegen.
Blick Richtung Aserbaidjan
Fahrt Richtung Tabriz
Entlang der Strasse werden die Spezialitäten der diversen Regionen angeboten. Hier vor Tabriz sind dies getrocknete Marillen und Zwetschken "Lawaschakh"
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