Mittwoch, 3. September 2014

Km 4320: Georgia, Little Kaukasus, Vardzia

2. September 2014
Von Batumi nehmen wir die "sch1" nach Vardzia. Laut Routenplaner sind dies ca. 240km, die wir mit Zwischenstopps gemütlich in 4 Stunden bewältigen sollten. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was auf uns zukommen wird.

Das Georgien nicht mit Schnellstrassen gesegnet ist wussten wir und daher waren wir mit der einspurigen mehr oder weniger gut asphaltierten Strasse zufrieden. Auch das überholen von LKW`s auf den kurvigen schmalen Strassen haben wir schon geübt.

Die Makhuntseti Brücke ist eine von vielen noch gut erhaltenen mittelalterlichen Steinbrücken in Adscharien. Genau auf dem Scheitelpunkt treffen wir auf iranische Touristen.

Die "sch1" verliert zunehmend ihren Asphalt, aber wir denken, dass dies nur eine kurze in Sanierung befindliche Strecke sein wird, da wir Strassenbaumaschinen im Ort sehen.

Wir machen eine kurze Kaffeepause mit den letzten Resten von Cousine Monikas Törtchen aus Wien und lassen noch entspannt die Kuhherde an uns vorbeiziehen.















Die "sch1" entpuppt sich als eine richtige Sch......Strasse mit Gruben, teilweise Asphaltstücke, Steinen, Wasserbächen und Lacken. Immer wieder schauen wir auf das GPS, um sicherzugehen, dass wir auf der richtigen Route sind und hoffen vor jeder Kurve, dass es dahinter besser wird.


Impressionen einer nationalen Verbindungsroute von Batumi nach Akhaltsikhe




Natürlich gibt es auf so einer wichtigen Strasse auch Tankstellen.....













..... Gegenverkehr....













..... natürlich immer wieder freilaufende Kühe......

...... und Geschäftslokalitäten












Eine nagelneue Seilbahnstation gibt uns Hoffnung auf eine normale Strasse zu gelangen

Wir passieren auf 2025m Höhe eine schöne Almlandschaft und die "sch.....1" nimmt kein Ende

Endlich nach 3Stunden und insgesamt 50km mit einer durchschnittlichen Fahrgeschwindigkeit von 15km/h kommen wir auf eine mittelgut asphaltierte Strasse. Unser braver Jeep Silberpfeil und wir fühlen uns wie diese Frau

















Zufällig sehen wir auf unserem Weg die Kirche von Zarzma, welches uns die Anstrengungen der letzten Stunden wieder vergessen lässt.


Lt. Auskunft eines dortigen Besuchers wurde die Kirche im 16.Jh. erbaut




Die Kapelle/Glockenturm aus dem 14 Jh.




Zur Abwechselung ein Paar Schweine auf der Strasse












Eine wunderschöne Landschaft begleitet uns auf dem weiteren  Weg


Nach 8 Stunden on the Road beschliessen wir in dieser herrlichen Natur zum 1.Mal zu Campen. Am Fluss Mtkwari in der Nähe des Höhlenklosters Vardzia finden wir einen gemütlichen einsamen Platz.


Abends bei einem guten Rotwein aus Rumänien und Halbmond mit Sternenhimmel lassen wir den Tag ausklingen


2 Kommentare:

  1. Sehr idyllisch euer schlafplatz. Hattet ihr auch besuch am Abend oder in der Nacht . z.B von einem Fuchs
    Weiterhin eine interessante Reise Peter

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  2. kein fuchs, aber in der früh hat uns dass muhen einer entrüsteten kuh geweckt!

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